Sophia Sachs • 07. März 2021

Wenn Sie einen Warmwasserspeicher besitzen und selbst für diesen verantwortlich sind, ist eine Beschäftigung mit Opferanoden unumgänglich und sehr sinnvoll. Wenige sind sich der Existenz von Opferanoden bewusst und ihre Funktion bleibt Vielen ein Rätsel. Wir von Anodenshop.com stellen Opferanoden für Warmwasserspeicher nicht nur selbst her, sondern erklären Ihnen im Folgenden auch, was Opferanoden sind, wie sie funktionieren und wie Sie davon profitieren können.
Opferanode Warmwasserspeicher neu

Korrosionsschutz durch Opferanoden im Warmwasserspeicher !

Es sind die Opferanoden, die Ihren Warmwasserspeicher vor Korrosion schützen und  so zu seiner Langlebigkeit beitragen. Sie bestehen meist aus Magnesium und sind überwiegend als Stabanoden oder als Kettenanoden erhältlich.

Warmwasserspeicher bestehen häufig aus emailliertem Stahl. Stahl besteht zu einem Großteil aus Eisen, was wiederum gegenüber Magnesium das edlere Metall ist. Jeder emaillierte Warmwasserspeicher besitzt produktionsbedingt Fehlstellen. Die Emaille fungiert als Schutzschicht für die Speicherwand, durch zusätzlich wechselnde Temperaturverhältnisse und damit verbundene Ausdehnung und Kontraktion bilden sich in der Emaille weitere Fehlstellen.

Um Ihren Warmwasserspeicher auch an diesen Angriffsstellen vor Korrosion zu schützen, opfert sich die Magnesiumanode auf und korrodiert anstelle der Speicherwand. Das Magnesium der Schutzanode (unedlere Metall) löst sich in diesem Prozess auf und setzt sich auf diese Fehlstellen.
Warmwasserspeicher Korrosion

                      Korrosion am Warmwasserpeicher

Opferanode Warmwasserspeicher verbraucht

                      Opferanode verbraucht

Wie funktioniert eine Magnesiumanode ?

Galvanische Korrosion tritt auf, wenn mindestens zwei Metalle vorhanden sind und ein Metall (Anode) gegenüber einem anderen Metall (Kathode) korrodiert. Korrosion kann häufig auf die schlechte Verträglichkeit ausgewählter Materialien zurückgeführt werden, bei denen ein Metall (z.B. Magnesium) gegenüber einem anderen Metall (z.B. Speicherwand aus Stahl) korrodiert und eine anodisch-kathodische Zelle entsteht.


Damit diese Reaktion stattfinden kann, müssen die verschiedenen Metalle elektrisch miteinenander verbunden sein. In diesem Fall entsteht durch das Wasser und den zwei Metallen im Warmwasserspeicher ein galvanisches Element. Das Metall mit der geringeren Spannung (Anode-Magnesiumanode) löst sich im Elektrolyt Wasser auf. Das sich auflösende Magnesium wandert dabei über das Wasser zum Metall mit der höheren Spannung (Kathode-emaillierte Speicherwand).

Wie oft muss man eine Magnesiumanode wechseln ?

Um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, empfehlen wir beim Kauf eines neuen Speichers, den Zustand der Anode nach einem Jahr zu prüfen und nach spätestens zwei Jahren zu tauschen.

Mehr zum Thema Opferanode gibt es in unserem nächsten Blog, einfach unseren Newsletter abonnieren um nichts zu verpassen (unten auf der Seite).

Falls Sie noch Fragen haben und vor allem nicht genau wissen welche Magnesiumanode Sie benötigen, können Sie uns auch gerne kontaktieren.

Fazit !

Hohe Kosten durch einen Wasserschaden können sehr einfach vermieden werden. Ein regelmäßiger Wechsel der Opferanode ist wichtig, um Ihren Speicher langfristig vor Korrosion zu schützen.